Anschlag im ’sicheren’ Nordirak fordert 80 Tote
Am 16. Juni fand der schwerste Anschlag seit langen im nordirakischen Kirkuk statt, in dass zumindest Bayern ab sofort abschieben möchte.
Bei einem zeitgleichen Angriff mit zwei Autobomben sind im Irak mindestens 80 Menschen getötet worden. Der Anschlag habe sich in Kirkuk ereignet, teilte die Polizei am Montag mit. Die meisten Verletzten, unter ihnen Frauen und Kinder, schwebten in Lebensgefahr, da sie schwere Verbrennungen erlitten hätten, sagte der Polizeichef von Kirkuk, Barhan Habib Tajjib. (Quelle: Die Welt)
Das von Kurden, Arabern und Turkmenen besiedelte Kirkuk gilt schon seit Längerem als besonderes Krisengebiet. Kurden und Araber kämpfen um die Kontrolle der Stadt. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Auseinandersetzungen zwischen kurdischen und arabischen Milizen – und zu Bombenanschlägen.

23.08. 35 Tote im Nordirak 